Die Schilderungen der Schwungtechnik sind noch aus dem Jahr 2010. Inzwischen hat sich unser Bild wesentlich weiter entwickelt. Ich lasse den Text hier noch stehen, werde aber bis Anfang 2015 unsere neue Sichtweise darstellen.

Der Dan Shauger Golfschwung ist sehr effizient. Es stellt sich dann die Frage, was die elementaren Bestandteile und Unterschiede zu anderen klassischen Schwungtechniken sind. Die wichtigsten Elemente sind:

  • Down - Under - und Up-Release, dadurch keine Rotation der Schlagfläche im Treffbereich.
  • festes Schwungzentrum im Bereich der oberen Halswirbel. Die Wirbelsäule ist hier nicht die Achse.
  • Die Kraft der Beine wird genutzt, nur diese große Muskeln geben ohne große Anstrengung genug Energie.
  • lockere Hände, genauer gesagt Handgelenke. Der Schläger kann dadurch ungehindert beschleunigen.
  • im Rück- und Abschwung bleibt der linke Arm gestreckt. Da auch das linke Bein beim Setup gerade ist und das Schwungzentrum sich nicht bewegt, werden die Bälle sehr konstant getroffen.
  • eine Technik vom Chip, Pitch bis zum vollen Schwung und sogar zum Putten (siehe auch Putting unter Dokumente).
  • Weniger Belastung der Wirbelsäule, Knie und anderer Gelenke. Von 8 - 88 Jahren super einsetzbar. Vor allem da praktisch keine Verdrehung des Wirbelsäule gemacht wird.
  • Auch im Spiel gut nutzbare "Teilschwünge". Genauer werden am Beginn der 1/8tel, 1/4tel und 3/8tel Schwung erlernt. Die jeweils größere Bewegung beinhaltet die kleineren. Ab dem halben Schwung wird dann die Gewichtsverlagerung (Einsatz der Beine) gemacht. Danach wird die Bewegung, neben einigen kleinen Dingen, nur noch größer.

Insbesondere die Bewegung des Schlägers im Treffbereich möchte ich hier noch ein wenig erläutern. Der klassisch unterrichtete Golfschwung lehrt eine rotierende Bewegung der Schlagfläche im Treffbereich. Stimmt das Timing nicht absolut, so gibt es 2 Möglichkeiten. Schlagfläche offen oder geschlossen. Die Chance, dass mit exakt ausgerichteter Schlagfläche getroffen wird ist gering und wird nur durch entsprechend regelmäßigem Training ermöglicht.
Wie wäre es, wenn der Schläger wie ein Uhrpendel auf einer geraden Bahn zum Ball geht? Dann wäre es sehr einfach, den Ball zuverlässig gerade zu schlagen. Genau das macht dass Besondere dieses Schwungs aus.

Diese Bewegung geht dann ca. 45 Grad zu jeder Seite und ist im Prinzip bereits der 1/8tel Schwung.
Sie werden überrascht sein, wie einfach und mit wie viel Freude der Golfschwung zu erlernen ist!
Ach ja, wenn man die Schwungvideos der Profis mal genau ansieht ist man überrascht, wie viele diese Technik in Ihrem Schwung haben. Also nicht nur für "Anfänger", sondern bis zum Profi eine klasse Technik.

Hier geht es zu den Beispielvideos.